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«Polnische Filmplakate»

Im kultur- und kunstgeschichtlichen Kontext kommt dem polnischen Plakat eine Sonderstellung zu. Um 1952 ist das Medium Experimentierfeld für formale Innovationen, ein raffinierter Einsatz verschiedenster Stilmittel zeigt sich. Begünstigt durch die besonderen Produktions- bedingungen und die fehlenden kommerziellen Steuerungsmechanismen entwickelt sich eine unverwechselbare Handschrift, die in verdichteten Metaphern ihren Ausdruck findet. Die Plakate, die nach dem Zweiten Weltkrieg für die Filmindustrie entstehen, setzen das Bild zentral. Ihre Expressivität und Emotionalität sind von hohem künstlerischen Niveau. Inhalt und Atmosphäre des Films finden in den Plakaten oft eine poetische, melancholische, bisweilen auch satirische Umsetzung. Zusätzlich finden Elemente der Filmsprache wie Montage, Bildnarration und Kameraperspektive grafische Gestaltung. Die menschliche Figur oder das menschliche Gesicht sind Leitmotive der Plakate. Die vom damals dominierenden Realismus in Malerei und Plastik abweichende Darstellung verstärkt die Botschaft. Erst der Fall des Kommunismus und die Überschwemmung des Marktes mit amerikanischen Filmen bereiten dem polnischen Filmplakat ein jähes Ende.

Wiktor Gorka

Aushangdatum
1958

O miejsce pod sloncem [Ist kein Platz unter der Sonne]

Tadeusz Trepkowski

Aushangdatum
1950

Bitwa Stalingradzka [Die Schlacht um Stalingrad]

anonym

Aushangdatum
1960

Komedianci – Seria i ulica zloczyncow [Les enfants du paradis]

Piotr Młodozeniec

Aushangdatum
2004

Eustachy Project

Jan Lenica

Aushangdatum
1958

Oko za oko [Auge um Auge]

Julian Palka

Aushangdatum
1955

Panna de scudery [Das Fräulein von Scudery]

Jan Lenica

Aushangdatum
1954

Rio Escondido

Andrzej Pagowski

Aushangdatum
1984

Va Banque

Roman Cieślewicz

Aushangdatum
1960

Krzyzacy [Die Kreuzritter]

Franciszek Starowieyski

Aushangdatum
1969

Stworzenia [Les créateurs]

Franciszek Starowieyski

Aushangdatum
1974

Nieuchwytny morderca [Una farfalla con le ali insanguinate]

Franciszek Starowieyski

Aushangdatum
1970

Paryź nie istnieje [Paris n'existe pas]

Eryk Lipinski

Aushangdatum
1958

Co rekne zena? Zadzwoncie Do Mojej Zony [Was sagt meine Frau dazu?]

Maciej Hibner

Aushangdatum
1960

Alibi Doskonale [Vollkommenes Alibi]

Henryk Tomaszewski

Aushangdatum
1952

Ditta [Ditte Menschenkind]

Mieczyslaw Górowski

Aushangdatum
1997

Miedzynarodowy Festiwal Filmowy [Internationales Filmfestival]

Jan Lenica

Aushangdatum
1990

Lawa

Jerzy Flisak

Aushangdatum
1970

Dziura w ziemi [Die schwarze Fontäne]

Jan Lenica

Aushangdatum
1977

Sprawa Gorgonowej [Der Fall Gorgonowa]

Wiesław Wałkuski

Aushangdatum
1990

Caravaggio

Waldemar Świerzy

Aushangdatum
1985

Poskromienie zlosnicy [Der Widerspenstigen Zähmung]

Stanislaw Zagorski

Aushangdatum
1960

Rodzina Milcarkow [Die Familie Milcark]

Jakub Erol

Aushangdatum
1977

Czy zabita? [Le chat et le souris]

Wojciech Zamecznik

Aushangdatum
1956

Cien [Der Schatten]

Waldemar Świerzy

Aushangdatum
1953

Zakochani z villa Borghese [Villa Borghese]

anonym

Aushangdatum
1955

Korzenie [Raíces]

Henryk Tomaszewski

Aushangdatum
1960

Lunatycy [Sleepwalkers]

anonym

Aushangdatum
1955

Zolnierz Krolowej Madagaskaru [Der Landknecht der Königin von Madagaskar]

Roman Opalka

Aushangdatum
1963

Poste Restante [Postlagernd]

Marian Stachurski

Aushangdatum
1961

Uczta Wigilijna [Weihnachtsschmaus]

Plakatsammlung Museum für Gestaltung Zürich

Die Plakatsammlung des Museum für Gestaltung Zürich, gehört weltweit zu den umfangreichsten und bedeutendsten Archiven dieser Art. Rund 350'000 Objekte, davon etwa 120'000 inventarisiert, dokumentieren die schweizerische und internationale Geschichte des Plakats von ihren Anfängen Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Die Sammlung umfasst politische, kulturelle und kommerzielle Plakate. Ihre Vielfalt in historischer, thematischer und geografischer Hinsicht ermöglicht sowohl eine Tour d’Horizon der Plakatkunst als auch den Blick in ein visuelles Archiv der Alltagswelt. Ein Teil der Sammelobjekte ist bereits über einen Online-Katalog recherchierbar: www.emuseum.ch Dieser wird kontinuierlich erweitert.

 
Rechte

Die Bilder dieser Online-Ausstellung sind Teil des digitalen Katalogs der Plakatsammlung des Museum für Gestaltung Zürich und dienen ausschliesslich der Illustration. Jede Verwendung zugunsten Dritter – Veröffentlichung der Bilder oder sonstige kommerzielle Nutzung – ist ohne Erlaubnis der Rechteinhaber nicht zulässig. Informationen zur Bestellung von Bildvorlagen: sammlungen@museum-gestaltung.ch